Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Nach drei Jahren ist für mich nun Schluss in Niamey, mit meiner Arbeit in der Hauptstadt des Niger. Was bleiben wird, sind viele Geschichen, vielen Menschen und viele Erlebnisse mit ihnen.

Eine andere Afrika-Seite

Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Nach drei Jahren ist für mich nun Schluss in Niamey, mit meiner Arbeit in der Hauptstadt des Niger. Was bleiben wird, sind viele Geschichen, vielen Menschen und viele Erlebnisse mit ihnen.

Niamey ist eine Millionenstadt. Wer nachts durch die fast verlassenen Straßen fährt, vergisst das oft. Aber zur Rush-hour sind die Straßen überfüllt, der Verkehr ist chaotisch und die Stadt vibriert.


Ob Fulbe, Tuareg oder Hausa – im Niger ist man immer gut „behütet“. Das heisst, am Kopfschmuck erkennt man in der Regel die Ethnie. Nur ohne Hut wird es schwierig.

Zuckerrohr wird im Niger hauptsächlich in den Regionen Dosso und Zinder angebaut. Aber auch in der Hauptstadt Niamey gibt es immer mehr Straßenhändler, die den Saft direkt aus dem Zuckerrohr als erfrischendes Getränk anbieten.

Flüchtlinge haben es schwer. Wer es nach Niamey in die Hauptstadt geschafft hat, ist zumindest sicher. Aber nicht vor jeder Gefahr. Ein Feuer kann eine ganze Familie in Minuten ruinieren.

Niamey ist die Hauptstadt des Niger und eine Millionenstadt. Entstanden ist sie durch die Zusammenlegung von mehreren kleinen Dörfern. Gegründet worden sein soll die Stadt durch den Djerma-Häuptling Kouri Mali. Aber es gibt noch eine andere Geschichte.

Silvester ist es ruhig in Niamey. Keine Knallerei, keine Raketen. Denn der Gouverneur der Region hat jegliches Feuerwerk strikt untersagt. Und daran wird sich hier auch gehalten.

Weihnachten ist im Niger unbekannt. Oder fast. Denn in dem muslimischen Land gibt es eine kleine Minderheit von Christen und Ausländer, die hier zumeist für internationale Organisationen arbeiten. Und so schmückt sich so manches Lokal mit einem Weihnachtsmann.

Wie viele Einwohner hat der Niger? Das ist eine gute Frage, denn in den vergangenen Jahrzehnten gab es nur Hochrechnungen. Aber eines scheint klar: Ende 2023 lebten in dem westafrikanischen Land mehr als 27 Millionen Menschen.

Das Wort „Fada“ steht an vielen Hauswänden im Niger. Meistens noch mit einem Zusatz wie dem Distrikt oder ein Fantasiename. Aber dahinter verbirgt sich etwas handfestes: eine nachbarschaftliche Teerunde, in der oft Frauen zusammenkommen, um ihre Probleme zu besprechen. Mehr lesen